Über Käuterpädagogik
Unkraut, ich will dein Gärtner sein, in diesen Zeiten,da alle die Rosen hätscheln.
(Hans-Jürgen Heise)
Kräuterpädagoginnen sind meist moderne Frauen, die das traditionelle ethnobotanische Wissen, also das Wissen um die traditionelle Verwertung von wild wachsenden, nicht kultivierten Pflanzen so weitergeben, dass die Tradition erhalten bleibt, sie aber unserem heutigen biologischen und medizinischen Verständnis von Ernährung und Heilung sowie dem Zusammenspiel von Mensch und Pflanzenwelt angepasst ist. Wir wollen den Erhalt der Artenvielfalt und die Vermittlung von botanisch-fachlichem Kräuterwissen, um unsere Lebensgrundlage Natur nicht zu zerstören.

Dabei geht es nicht um ausgefallene oder gar seltene Pflanzen sondern um Pflanzen, die den Menschen auf Schritt und Tritt begleiten, die überall zu finden sind und die oft aus Unkenntnis zum unerwünschten, nutzlosen Un-Kraut degradiert werden. Jeder sieht sie, keiner kennt sie - und gerade diese Pflanzen sind es, die durch ihre Vitalität, Anpassungsfähigkeit und Ästhetik faszinieren und oftmals durch ihr Aroma und ihren Gehalt an sekundären Inhaltsstoffen eine schmackhafte Delikatesse und/oder sanftes Heilkraut sind.

Durch die erworbene Qualifizierung zur "Kräuterpädagogin" (zertifiziert und staatlich geprüft durch das Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum, sowie dem Landfrauenverband und der Gundermannschule), leisten wir einen wertvollen Beitrag zum Natur schonenden Tourismus und zur nachhaltigen Entwicklung unserer heimischen Natur- und Kulturlandschaft.Motto: auf angenehme Art "Lecker ins Gras gebissen!"

Bis bald im Wald, auf dem Feld oder auf der Wiese... Ihre Kräuterpädagogin

 
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